Die Regionale Grundbildungszentren Niedersachsen an Standorte Braunschweig, Diepholz, Göttingen, Hameln, Hannover, Lüneburg, Meppen, Oldenburg, Osnabrück, Stade werden auch in den Jahren 2026 bis 2028 weiter gefördert.
Mit der Fortführung der Förderung setzt das Land Niedersachsen ein deutliches Zeichen für die nachhaltige Stärkung von Grundbildung und Alphabetisierung und für mehr Bildungsgerechtigkeit in allen Regionen.
Ziel der RGZ ist es, Menschen mit Grundbildungsbedarf zu erreichen und ihre Lese-, Schreib-, Rechen- sowie weitere Grundkompetenzen zu verbessern. Dadurch werden individuelle Bildungs- und Berufswege gestärkt und gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig gefördert.
Die Arbeit der RGZ ist landesweit einheitlich ausgerichtet und zugleich regional verankert. Zu den zentralen Schwerpunkten zählen:
- Entwicklung und Bereitstellung von Bildungsmaterialien und -produkten
- Ausbau der aufsuchenden (Weiter-)Bildungsarbeit
- Entwicklung von arbeitsplatzorientierten Weiterbildungsangeboten
- Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern und dem Landesbündnis
- Aufbau von Selbsthilfestrukturen der Lernenden
- Erschließung von kulturellen und mediengestützten Zugängen
- Weiterentwicklung der Arbeitsfelder in der Grundbildung
- Akquise, Schulung und Begleitung von Ehrenamtlichen in der Grundbildung
Die RGZ arbeiten trägerübergreifend, vernetzt und praxisnah. Ihre Angebote sind kostenfrei und orientieren sich konsequent an den Lebensrealitäten der Menschen vor Ort. Durch die Fortführung der Förderung von 2026 bis 2028 wird die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre gesichert, weiterentwickelt und nachhaltig in den Regionen Niedersachsens verankert.
Die RGZ leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung, zur sozialen Teilhabe und zur Stärkung des lebenslangen Lernens in Niedersachsen.