Regionales Grundbildungszentrum Stade an der Evangelischen Erwachsenenbildung Nord

Kurzinfo zum Standort

EEB Logo rgb-2017Die Evangelische Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) ist eine Einrichtung der Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Neben der Landesgeschäftsstelle in Hannover ist die EEB flächendeckend in Niedersachsen mit regionalen Dienststellen vertreten. Der Bereich der EEB Arbeitsgemeinschaft Nord umfasst im Wesentlichen das Elbe-Weser-Dreieck mit den Eckpunkten Buxtehude, Zeven, Bremervörde, Bremerhaven, Cuxhaven und Stade. Die EEB (AG Nord) arbeitet mit Kooperationspartnern in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen, kirchlichen Einrichtungen und Bildungsträgern im kirchlichen Kontext (z.B. Berufsbildungswerk Cadenberge-Stade gGmbH, FABI Stade, Bildung und Arbeit e.V.) eng zusammen.

Die EEB (AG Nord) ist inhaltlich breit aufgestellt: So werden über die Kooperationspartner u. a. Maßnahmen der beruflichen Bildung, Maßnahmen für arbeitsuchende Menschen (oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen) nach SGB II+III, Integrations- und Sprachkurse (BAMF und freie Angebote) sowie ESF / EFRE / nifbe Projekte durchgeführt. Die Palette der Bildungsmaßnahmen in und mit den Kirchengemeinden umfasst alle Bereiche der in Niedersachsen nach dem NEBG förderfähigen Bereiche. Schwerpunkte bilden hier Maßnahmen zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen sowie Bildungsmaßnahmen im Bereich der Werte und Normen. Aber auch kulturelle (Grund-) Bildung gehört regelmäßig dazu.

Arbeitsschwerpunkte

  • Offene Beratungszeiten für Betroffene und Angehörige
  • Gesprächsgruppen
  • Beratung und Sensibilisierung von kirchlichen Gemeinden, Einrichtungen und Kindergärten in der Elbe-Weser-Region
  • Zusammenarbeit mit kirchlichen Bücherstuben, regionalen Bibliotheken und der Aktion „Stade liest"
  • Arbeitsplatzbezogene Angebote und Projekte
  • Weiterleitung von Betroffenen in die Alphabetisierungskurse regionaler Bildungsanbieter

Aktivitäten

Die EEB hat die Möglichkeit, an mehreren Standorten regelmäßig „Treffpunkte" anzubieten. Regelmäßige Treffen von Interessierten finden im gemeinnützig betriebenen „Bistro" im Altländer Viertel in Stade und im Mehrgenerationenhaus in Horneburg statt. Genauso kommen aber auch Räume in den regionalen Kirchengemeinden in Frage. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden Themen und Inhalte herausgearbeitet, die dazu geeignet sind, Menschen zu bewegen, an solchen „Treffpunkten" aufzutauchen. Weitere aktuelle Themen werden z.B. aus der Netzwerkarbeit beigesteuert. Ziel ist es, mit diesem niedrigschwelligen Angebot Menschen mit und ohne die Problematik des funktionalen Analphabetismus ins Gespräch zu bringen, daraus passgenaue Kurskonzepte zu entwickeln und diese in der Folgezeit zu erproben.

Der aktuelle Informationsflyer „Lesen und Schreiben lernen für Erwachsene“ mit Informationen zum Beratungsangebot in der Region kann hier abgerufen werden.