Projekthintergrund

In Niedersachsen sind zurzeit acht Regionale Grundbildungszentren (RGZ) aktiv. Die Standorte sind die Volkshochschulen Braunschweig, Hannover, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Göttingen sowie die Evangelische Erwachsenenbildung in Stade und die Ländliche Erwachsenenbildung in Hameln.

Die RGZ werden seit 2012 vom Land Niedersachsen gefördert und haben die Entwicklung innovativer Bildungsmodelle im Alphabetisierungs- und Grundbildungsbereich der niedersächsischen Erwachsenenbildung zur Aufgabe. Ziel ihrer Maßnahmen ist es, die Lese- und Schreibfähigkeiten der in Niedersachsen lebenden Menschen mit Grundbildungsbedarfen zu verbessern und ihnen durch geeignete Angebotsformen eine berufliche, soziale und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die Selbsthilfestrukturen der Lernenden werden dabei aufgebaut bzw. gestärkt und ihre Impulse in die konzeptionelle Arbeit der Grundbildungszentren einbezogen.

Die RGZ sind/verstehen sich als/ fungieren als (stehen auch als) regionale Ansprechpartner für Institutionen und (Einzelberatung der) Menschen mit Lese- und Schreibproblemen zur Verfügung und sind im Einzelnen Träger der Selbsthilfegruppen für Erwachsene mit einer Lese- und Schreibschwäche.
Die Regionalen Grundbildungszentren wurden im Jahr 2013 erfolgreich evaluiert. Ihre Förderung wurde bis 2016 verlängert.Die Ergebnisse der Evaluation können hier eingesehen werden.