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Vom Analphabeten-Kind zum Literaturnobelpreisträger

Am 22.01.2020 präsentierte Joachim Król die unglaubliche Lebensgeschichte des französischen Literaturnobelpreisträgers Albert Camus im voll besetzten Theater Hameln. Albert Camus wuchs in Algerien als Sohn einer Analphabetin auf und wurde zu einem der einflussreichsten Autoren der Welt.

Susanne Schäfer-Dewald und Angelika Brandt
 Susanne Schäfer-Dewald und Angelika Brandt präsentierten im Theaterfoyer die Angebote des RGZ Weserbergland.

Die Inszenierung von „Der erste Mensch“ stellt die besondere Beziehung Camus zu seinem Lehrer Louis Germain in den Mittelpunkt, der das Talent des Jungen früh erkannte und förderte.

Im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung begleitete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Theatervorstellung. Im Theaterfoyer informierte das Alfa-Mobil über Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten Erwachsener in Deutschland und das Regionale Grundbildungszentrum der LEB Hameln stellte regionale Lernangebote vor.

Mehr als 100 Theaterbesucher nahmen an einem Gewinnspiel teil, bei dem Fragen zum funktionalen Analphabetismus in Deutschland und in Hameln gestellt wurden. Am Ende der Veranstaltung konnte ein Theatergutschein an eine glückliche Gewinnerin übergeben werden.