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„Leichte Sprache" ist nicht immer einfach

Am 17. Januar fand im Kreishaus Hameln ein Runder Tisch zum Thema Leichte Sprache statt. 20 Teilnehmer aus verschiedenen Institutionen und Behörden nahmen daran teil. Veranstalter war das Forum Inklusion in Kooperation mit dem Regionalen Grundbildungszentrum Weserbergland der Ländlichen Erwachsenenbildung in Nds. e.V. (LEB).

Mitarbeiter vom Büro für Leichte Sprache der Hannoverschen Werkstätten machten eine Einführung in das Thema und erläuterten, wie man Texte in Leichte Sprache übersetzt, so dass auch Menschen mit verschiedenen Einschränkungen oder schlechten Sprachkenntnissen diese verstehen können. In den anschließenden Workshops konnten die Teilnehmer an Beispieltexten üben, wie man Leichte Sprache in die Praxis umsetzt.

 

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Ein Workshop wurde von Mitarbeiterinnen des Netzwerks Inklusion Hameln begleitet. Ihr Schwerpunktthema war „Leichte Sprache und Öffentlichkeitsarbeit". Hier wurden Beispiele vorgestellt, wie man Elternbriefe oder auch Veranstaltungsplakate so gestaltet, dass möglichst viele Menschen das verstehen können.

Dabei machten viele die Erfahrung, dass es nicht einfach ist, Texte für jeden verständlich zu formulieren. Anregende Diskussionen über die Notwendigkeit, unter anderem auch behördliche Texte zu vereinfachen, bereicherten die Veranstaltung.